Deck-/Bag-/Pool-Building

Deck-/Bag-/Pool-Building beschreibt einen Spielemechanismus. Die Begriffserklärung bietet genauere Informationen zur Definition. Außerdem findet ihr News zum Thema auf dieser Seite. Weiter unten könnt ihr eine Datenbank mit Spielen mit dieser Mechanik einsehen.

Begriffserklärung

Deck-, Bag- und Pool-Building ist eine Spielemechanik, die spätestens mit dem Spiel Dominion Einzug in die Wohnzimmer erhielt und sich weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Auch Tableau-Building fällt (grob) in diese Kategorie.

Definition Deck-, Bag- und Pool-Building

Für unsere Definition der Spielemechanismen verwenden wir den Begriff Pool-Building als Überbegriff für drei Unterkategorien: Deck-Building, Bag-Building und Tableau-Building.

Pool-Building steht dabei für das Konzept, dass man verschiedene Spiel-Komponenten erwerben und seinem eigenen Pool hinzufügen kann. Diese Komponenten können Karten, Plättchen oder andere Spielteile sein. Die neu hinzugefügten Komponenten können dann für den Rest des Spiels verwendet werden und dienen dazu, den eigenen, bereits vorhandenen Pool zu verbessern. Dieser Pool wird von den Spieler*innen für Aktionen eingesetzt.

Deck-Building / Deck-Bau

Das Spiel, dass Pool-Building bzw. genauer Deck-Building/Deck-Bau “erfunden” und bekannt und (vor allem auch in Deutschland) beliebt gemacht hat, ist Dominion. In diesem Spiel startet man mit einem eigenen Kartendeck bestehend aus 10 Karten. In jeder Runde zieht man fünf Karten und spielt diese, so weit möglich, aus. Mit Geld kann man neue Karten auf einem Marktplatz kaufen, um sein Deck damit zu verbessern. Dieser Marktplatz kann statisch sein, oder ständig neue Karten bieten.

Hat man eine Karte gekauft, fügt man sie dem eigenen Deck hinzu, indem man sie auf den Ablagestapel legt. Hat man alle Karten seines Decks gezogen und ausgespielt, mischt man im Anschluss seinen Ablagestapel und nutzt ihn als neuen Ziehstapel. Dadurch gelangen neue Karten in das Deck.

Instagram-Eindrücke

Deckbuilding and area control are two of my (Daniel’s) favorite genres of board games—and so it comes as no surprise that I enjoy games that blend the two. We recently played three such hybrid games in quick succession, with the first being Tyrants of the Underdark! We’ve posted several times about this game but it definitely seems underrated. The way the market deck is created from two different half-decks each game really provides an interesting mixup of strategies and card combos each time. Here I got destroyed by my friend who focused primarily on area control and maintaining the lucrative strongholds. In my previous game I got destroyed by another friend that promoted the majority of his deck to the point he was almost drawing his whole deck each turn. This is a keeper for sure! Stay tuned for the next installments of the deckbuilding + area control series 🙂 Do you have a favorite deckbuilder with a board?
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Arrakis adventure.
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Setting up for solo learning game of Dune Imperium. The artwork is good but the graphic design and components are sort of bland for this game. 
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Donald X. Vaccarino has been hitting it out of the park lately. We’ve been absolutely loving the two newest Dominion expansions—Renaissance and Menagerie—and think they’re among the best. The new “way” cards can turn an action card into a multi-use card decision: use it as the action or as the way. The new cards and events are wonderfully thematic and there are a lot of cool combos with the horses especially (they are single use cards that boost draws). If you haven’t kept up with Dominion, these two newest ones are a great place to jump in again! What’s your favorite Dominion expansion?
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Today’s top 9 is Jakes favorite deck building games. Games where everyone starts on equal footing and the choices you make give you an entirely unique set of options throughout the game. 

Has Jake made any glaring omissions? 

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Die Karten selbst ermöglichen verschiedene Aktionen, stellen Geld für den Kauf von neuen Karten zu Verfügung, oder bieten Siegpunkte. Nach seinem Zug wirft man in der Regel alle (auch nicht gespielte Karten) ab und zieht neu, meistens wiederum fünf Karten. In den meisten Deckbau-Spielen ist man durch die Menge an Ressourcen limitiert, die man durch das Ausspielen von Karten erhalten hat. In Dominion selbst hat man aber auch noch eine begrenzte Anzahl an Aktionen und Käufen, die man durch bestimmte Karten erhöhen kann/muss, um weitere Aktionen durchführen zu können.

Spieler: 2-4
Dauer: 30 Min.
Alter: 14+
Level: Einsteiger - Kenner
Dominion ist der Klassiker unter den Deckbuilding-Spielen, die zweite Edition bringt einige neue Karten.

Verschiedene Deck-Bau-Spiele funktionieren grundsätzlich ähnlich, weisen aber auch Unterschiede beim Kauf, Ausspielen und Mischen der Karten auf. Im Spiel Die Tavernen im Tiefen Thal werden neu gekaufte Karten nicht auf den Ablagestapel gelegt, sondern direkt verdeckt auf den Ziehstapel. Im Spiel Aeon’s End wird der Ablagestapel nicht gemischt, sondern einfach herumgedreht und als neuer Ziehstapel verwendet. So kann und sollte man immer im Auge behalten, an welcher Stelle sich welche Karte im Deck befindet.

Die Tavernen im tiefen Thal (2019)

Spieler: 2-4
Dauer: 60 Min.
Alter: 10+
Level: Kenner

Aeon's End (2016)

Spieler: 1-4
Dauer: 30-60 Min.
Alter: 12+
Level: Kenner

Ein weiterer, sehr beliebter Deck-Builder ist Star Realms bzw. der Fantasy-Ableger Hero Realms, in dem die Spieler*innen wie in Magic: The Gathering gegeneinander antreten können oder gemeinsam Abenteuer erleben.

Star Realms (2014)

Spieler: 2
Dauer: 20 Min.
Alter: 12+
Level: Einsteiger - Kenner

Bag-Building

In Bag-Building spielen verfügt jede*r Spieler*in über eine Tasche/einen Sack, in dem bestimmte Spielkomponenten gesammelt und gezogen werden. Im Spiel Die Quacksalber von Quedlinburg sammeln die Spieler*innen Zutaten, um einen möglichst Potenten Trank zu brauen.

Im Laufe des Spiels können sie neue Zutaten hinzukaufen, um ihren Pool zu verbessern und stärkere Tränke herstellen zu können. Die meisten Zutaten weisen außerdem noch Sonderfähigkeiten auf, die ähnlich wie Effekte bei ausgespielten Karten, bestimmte Vorteile für den Spieler bringen.

Definition Deck-, Bag- und Pool-Building

  • Bezeichnung: Deck-, Bag- und Pool-Building
  • Code: CAR-05 (Card Mechanisms - Deck Building)
  • Spieler*innen spielen Karten aus ihrem Deck.
  • Kauf neuer Karten von "Marktplatz" und Verbesserung des Decks möglich
  • Das Kartendeck wird mehrfach durchlaufen.
  • Nach seinem Zug wirft man in der Regel alle (auch nicht gespielte Karten) ab und zieht neu (meist fünf Karten).
 

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirken mag, sind Bag-Building und Deck-Building doch fast identisch. Der einzige Unterschied ist der, dass beim ersten Spielekomponenten wie Tokens eingesetzt werden, während beim zweiten Karten genutzt werden.

Durch das Mischen der Komponenten weisen Pool-Building-Spiele immer einen gewissen Glücksanteil auf. Man weiß nie, ob man die Karten zieht, die man gerne ziehen möchte Oft haben solche Spiele aber Mechanismen, mit denen man das Ziehen oder die Reihenfolge der Karten beeinflussen kann, um den Glücksanteil etwas abzuschwächen.

Spieler: 2-4
Dauer: 45 Min.
Alter: 10+
Level: Einsteiger - Kenner
Die Quacksalber von Quedlinburg bieten eine schöne Mischung aus Glück und Strategie mit liebevoller Gestaltung und Kennerspiel des Jahres 2018.

Tableau-Building

Neben Deck-Bau und Bag-Building gibt es außerdem noch die Unterkategorie Tableau-Building. Diese beschreibt den Spielemechanismus, dass Spieler Karten oder andere Spielteile erwerben können und sie dann als eine Art Tableau vor sich einrichten.

Die Karten werden somit zwar dem eigenen Pool hinzugefügt, liegen aber dauerhaft vor dem Spieler aus und müssen nicht in ein Deck gemischt und gezogen werden, um sie nutzen zu können. Karten können dabei Soforteffekte, dauerhafte Boni oder Endgame-Vorteile bringen.

Zwei bekannte Spiele, die sich dieser Mechanik bedienen sind 7 Wonders, ein Klassiker und Gewinner des Preises Kennerspiel des Jahres 2011, und Terraforming Mars:

7 Wonders (2010)Meeple

Spieler: 2-7
Dauer: 30+ Min.
Alter: 8+
Level: Einsteiger - Kenner
7 Wonders ist ein moderner Klassiker unter den familientauglichen Strategiespielen und Kennerspiel des Jahres 2011.
Spieler: 1-5
Dauer: 60-120 Min.
Alter: 12+
Level: Kenner - Experte
Terraforming Mars ist ein beliebtes strategisches Engine-Building-Spiel, das auf dem roten Planeten spielt.
Ist Deck-Building euer Lieblingsspielemechanismus?

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