In Ganz schön clever über 300 Punkte erreichen – So funktioniert es

In ganz schön clever kann man deutlich mehr als 100 Punkte erhalten. Insgesamt sind unseres Wissens nach bis zu 334 Punkte möglich! Wir verraten euch, welche Strategien dabei helfen können, möglichst viele Punkte zu sammeln und eure Mitspieler*innen alt aussehen zu lassen.

Allgemeines:

  • Durch den Auswahlmechanismus von Ganz schön clever ist es für die Spieler*innen am schwierigsten, Würfel mit hoher Augenzahl zu erhalten.
  • Deshalb gilt: Hat man einmal die Chance, als zweiten oder dritten Würfel eine 5 oder 6 zu ergattern, sollte man diese am besten nicht verpassen.
  • Es kann sich auch lohnen, eine hohe Zahl mit einem Zusatzwürfel zu kopieren, wenn man sonst keinen Erfolg hat.
  • Bei Gelb sind die Werte 5 und 6 am schwierigsten zu erhalten. Bei Blau sind auch 2-4 herausfordernd sowie 10-12.
  • Das liegt daran, dass die Wahrscheinlichkeiten für diese Würfelergebnisse niedriger sind als bei den anderen Farben. Denn um bei Blau eine 12 eintragen zu können, benötigt man sowohl beim weißen als auch beim blauen Würfel eine 6. Das heißt, dass die Wahrscheinlichkeit, dieses Ergebnis zu erhalten, bei 1/36 liegt.
  • Eine 7 kommt am häufigsten vor, da hier verschiedene Würfelkombinationen (1 und 6, 2 und 5, 3 und 4, 4 und 3, 2 und 5, 1 und 6) möglich sind.
  • Generell gilt: Die schwierigsten Felder am besten immer mit den Bonuskreuzen und -zahlen füllen, damit man sie schon einmal sicher hat.
  • Bei Grün sollte man die Schwierigkeit nicht unterschätzen, einen Würfel über 3 zu erhalten.
  • Bei Lila ist es häufig ratsam, nicht gleich eine 4 einzutragen, weil man dann Gefahr läuft, später nicht mehr darüber zu kommen.
  • Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der Wert vom Re-roll, also der Möglichkeit, die Würfel noch mal neu zu würfeln. Dadurch kann man Würfelpech zumindest etwas ausgleichen.
Ganz schön clever - Ergebnis mit 296 Punkten
Ganz schön clever – Ergebnis mit 296 Punkten

Füchschen:

  • Um möglichst viele Punkte zu sammeln, sind Füchschen in Ganz schön clever unabdingbar. Nur durch sie kommt ihr an ein Ergebnis heran, welches gegen 300 geht.
  • Es ist möglich, insgesamt fünf Füchschen zu erhalten.
  • Allerdings verpasst man dann wichtige Bonuswürfel und -kreuze, wodurch man insgesamt weniger Felder ausfüllen kann.
  • Deshalb ist unser Rat, sich auf vier Füchschen zu konzentrieren.
  • Da bei Orange die Voraussetzungen für das Füchschen am höchsten sind, während sich die Boni in Grenzen halten, verzichten wir hier meistens auf das Füchschen.

Gelbe Box: Die gelbe Box ist vermutlich nicht die stärkste im Spiel, denn sie gibt nur wenige Boni, ist allerdings trotzdem nicht ganz einfach zu befüllen. Wir versuchen, mit unseren Kreuzen ein römisches “I” zu bilden, also die obere und die untere Reihe komplett und in den beiden mittleren Reihen nur die mittleren Spalten. So erhalten wir zum einen ein Füchschen, zum anderen aber auch noch ein Bonuskreuz bei Blau. Zusätzlich gibt es noch einen Bonuswürfel für die diagonale Linie. So muss das sein. Insgesamt muss man hier acht Felder ankreuzen. Drei davon erhält man durch Bonusfelder (von Blau, Orange und Lila), während fünf durch normale und Bonuswürfel erreicht werden müssen.

Ganz schön clever gibt es auch als App
Ganz schön clever gibt es auch als App. Hier ist uns allerdings ein Fehler unterlaufen: Wir haben zwei orange Felder ausgelassen, dadurch mussten wir einen zusätzlichen Würfel bei Gelb einsetzen und haben dadurch insgesamt zwei Felder weniger ausgefüllt, als möglich ist. Ergebnis: 244 Punkte.

Blaue Box: Blau sollte generell immer komplett ausgefüllt werden. Die vielen Boni helfen uns dabei, möglichst viele Felder ankreuzen bzw. ausfüllen zu können. Dabei muss man darauf achten, mit dem Ankreuzen möglichst früh zu beginnen, denn Blau hat insgesamt elf Felder. Und dadurch, dass man zwei Würfel benötigt, sind diese teilweise auch nicht ganz leicht zu befüllen (wie oben beschrieben).

Neben dem Füchschen erhält man durch Blau Boni bei Orange, Grün und Lila, einen Bonuswürfel und einen Re-roll. Blau selbst wiederum erhält Bonuskreuze von Gelb, Grün und Lila. Bleiben also noch acht “Standard-” und Bonuswürfel zum Befüllen.

Grüne Box: Bei der grünen Box haben wir uns dafür entschieden, viele Würfel einzusetzen. Zum einen gibt es dafür viele Punkte, zum anderen erhalten wir einen Bonuswürfel und je einen Bonus für Blau und Lila, wenn wir bis 45 Punkte voranschreiten. Das entspricht neun eingesetzten Würfel, wobei wir einen davon durch Blau erhalten.

Orange Box: Um hier ein Füchschen zu erreichen, muss man insgesamt acht Würfel einsetzen, also relativ viel. Gleichzeitig möchte man natürlich auch möglichst hohe Augenzahlen eingeben, was nicht immer ganz einfach ist. Deswegen beschränken wir uns auf sechs Würfel und erhalten dadurch einen Bonuswürfel und ein Kreuz bei Gelb. Orange wiederum erhält einen Bonus von Blau, sodass wir nur fünf Würfel tatsächlich aufwenden müssen.

Lilafarbene Box: Lila ist meine persönliche Lieblingsbox, denn hier braucht man nur sieben Würfel, um ein Füchschen und drei Boni (einen Bonuswürfel, je ein Kreuz bei Blau und Gelb) zu erhalten. Dabei muss man allerdings beachten, dass man nicht zu “gierig” sein darf. Denn was nützt einem eine lilafarbene 5, wenn man später nicht gut darüber kommt und Punkte sowie Boni verliert. Hier kann es also ratsam sein, mit niedrigeren Augenzahlen zu starten. Von den sieben Werten erhalten wir einen durch Blau und einen durch Grün, sodass wir im Endeffekt nur fünf Werte über den normalen Weg erhalten.

Fazit:

  • Je nach Würfelglück funktioniert die Strategie mehr oder weniger gut.
  • Unser Rekord waren bis jetzt knapp 300 Punkte, man kann mit Geduld, Planung und Glück aber wie gesagt auch darüber kommen.
  • Man sollte während des Spielens immer im Auge behalten, wie viele Bonuswürfel und -kreuze man noch hat und wo man sie einsetzen möchte.
  • Außerdem ist es sehr wichtig, nicht in einem Feld zu weit ins Hintertreffen zu geraten. Denn das Spiel ist schneller vorbei, als man denkt, und dann fehlen einem die wichtigsten Boni, weil man in einem Bereich unbedingt eine höhere Augenzahl eintragen wollte.
  • Vor allem bei Grün unterschätzt man schnell, dass es gar nicht so einfach sein kann, die >=4 und >=5 zu befüllen. Hier ist das Bonuskreuz von Blau Gold wert.
Spieler: 1-4
Dauer: 30 Min.
Alter: 8+
Level: Einsteiger - Kenner
Ganz schön clever ist ein Roll-and-write vom beliebten deutschen Autoren Wolfgang Warsch.
Spieler: 1-4
Dauer: 30 Min.
Alter: 10+
Level: Einsteiger - Kenner
Doppelt so clever ist der zweite Teil des beliebten Roll-and-writes Ganz schön clever.
Spieler: 1-4
Dauer: 30 Min.
Alter: 10+
Level: Einsteiger - Kenner
Clever hoch Drei-Boxcover
Clever hoch Drei ist der dritte Teil in der beliebten Roll-and-Write-Serie Ganz schön Clever von Wolfgang Warsch.

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